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Die Arktis am Scheideweg

Heute kam die Nachricht, dass das schottische Unternehmen Cairn Energy in der Arktis auf der Suche nach Öl auf Gas-Vorkommen gestoßen ist.

In meiner unendlichen Naivität hatte ich doch tatsächlich geglaubt, dass die Unternehmen auf Druck der Regierungen die Finger von diesem einmaligen ‚Weltkulturerbe‘ lassen würden. Wie naiv! Als Greenpeace vor der Bohrplattform mit ihrem Schiff Esperanza protestieren wollten, wurden sie von der dänischen Marine zur Umkehr genötigt. Welch Wunder, da die dänische Regierung gemeinsames Spiel mit Grönland treibt. Eine symbiotische Beziehung, bei der die Umwelt nur verlieren kann. Aber die Dänen und die dänischen Grönländer – letztere wollen sich ja jetzt die Souvernität erkaufen -, waren lange Zeit eher desinteressiert an der Arktis. Andere Länder, vornehmlich Russland, Norwegen, Kanada und die USA sind schon seit langer Zeit ganz erpicht darauf sich möglichst viel von der Arktis einzuverleiben.

Wer auch immer sich welche Teile der Arktis einverleibt, eines steht fest: Die Büchse der Pandora ist nun endgültig geöffnet worden und die Arktis hat verloren, so wie wir alle.

Amen

2 Kommentare

  1. Und sie haben es doch geschafft :) ->  Greenpeace-Aktivisten stoppen riskante Ölbohrung vor Groenland

    Noch was genauere Infos gibt es auf der Website von Greepeace.

  2. Auf Greenpeace wird noch viel Arbeit zu kommen. Russland rüstet auf. Aber nicht, das wer böses denkt, sondern nur um "die materielle Basis, die für die Sicherheit vor allem des Schiffsverkehrs nötig ist, zu festigen"(Link ist weg). .. Selbstverständlich!