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Wilma – eine Neandertalfrau steht ihren Mann

Manchmal hat Kannibalismus auch seine guten Seiten. Dann nämlich, wenn es Forschern ermöglicht, 43.000 Jahre alten abgenagten Knochenresten, Spuren von Neandertal DNA zu entnehmen.

So konnten also Künstler und Forscher aus den Knochenresten der angenagten Neandertal-Frau ein wirklich lebensecht wirkendes Modell in voller lebensgröße erschaffen.

Diese lebensgroße Nachbildung einer Neandertal-Frau wurde Wilma genannt, in Anlehnung an die Flintstones-Family bzw. Familie Feuerstein, nachdem entdeckt wurde, dass sie -laut DNA- rote Haare hatte.

Die Funde ließen den Schluss zu, das zumindest einige Neandertaler rote Haare, blasse Haut und Sommersprossen hatten.

Und noch etwas fanden die Forscher heraus: Neandertal-Frauen gingen ebenso wie Männer auf die Jagd. Und sie hatten sich alle zum fressen gern 😉

In der im Oktober 2008 erschienenen National Geographic wurde Wilmas Skelett aus Nachbildungen von Hüften und Schädel von Neandertal-Frauen angefertigt.

Ein kurzes Video zeigt die Rekonstruktion Wilmas (links oben).
 

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