Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Bloggen unter WordPress mit dem Samsung Galaxy Pad

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Ist es möglich mit einem Smartphone vernünftig zu bloggen?

Ein erster, kleiner Selbstversuch wird diese Frage beantworten können.

Ich werde diesen Artikel im übrigen komplett mit dem Samsung Galaxy Pad schreiben!(Bis auf den ‚weiter-Tag‘, den musste ich gezwungenermassen nachträglich einfügen)

Masochismus? Wir werden sehen.

Mein neuer koreanischer Freund:

Seit letztem Donnerstag 17: 00 Uhr bin ich nun um ein Arbeitsgerät reicher (meine Frau meint eher um ein Spielzeug reicher 😉 ) und um 24 x 15€ ärmer.

Das Samsung Galaxy Pad ist kostenlos, ich zahle nur für den Tarif, bestehend aus einem 500MB Internet-Kontingent und jeweils 30 Anrufen und SMS. Ein sehr faires Angebot meiner Ansicht nach. Dafür ist es aber ’nur‘ das EPlus-Netz.

Mein Arbeitswerkzeug:

  • Samsung Galaxy Pad mit 7“ Display und Android 2.2 (Froyo).
  • Die kostenlose WordPress-App, von den WordPressmachern höchstpersönlich.

Aller Anfang ist leicht:

Sowohl die Inbetriebnahme des Pads, als auch die Installation der Applikation gingen ohne langes Gestöber im Handbuch einfach von der Hand.

Zwingend ist natürlich die Anmeldung bei Google mit einem bestehendem Konto. Alternativ kann man auch direkt ein kostenloses, neues Konto erzeugen.

Als nächstes erfolgte die Installation der WordPress App aus dem Store. Das ging alles ziemlich einfach und selbsterklärend, direkt mit dem Samsung Galaxy Pad und der vorinstallierten App-Store-Applikation.
Einfach unter Suche WordPress eingeben und gut ist.

Die WordPress-App im Gebrauch:

Nach Eingabe der entsprechenden Anmeldedaten – dafür sollte man sich am besten einen neuen User mit Mindestrechten anlegen – wurden auch schon flugs die Titel der bestehenden Artikel eingelesen. Das gleiche passierte mit den Kategorien.
Leider wurden die Tags nicht übertragen.

Die Eingabe:

Dank der Swype-Tastatur ist erstaunlicherweise das Schreiben das geringste Problem. Mit dieser Tastatur tippe ich nicht mehr die einzelnen Zeichen, sondern führe meinen Finger gleitend über die Tasten. Meistens erkennt das Programm das gewünschte Wort. Wenn es sich nicht sicher ist, schlägt es ein paar Alternativen vor. Nur in seltenen Fällen muss ich das Wort auf herkömmliche Weise eintippen.

Selbst die Korrektur von Tippfehlern ist dank eines leicht steuerbaren und mit mehreren Funktionen belegten Cursors unproblematisch.

Editor lite:

Leider ist der visuelle Editor der WordPress-App bei weitem nicht so leistungsfähig.

Ich hätte mir die Möglichkeit gewünscht in den HTML-Modus wechseln zu können, aber so bin ich eingeschränkt auf:

  • Strong
  • Italic
  • Underlined (Unterstrichen)
  • Strike (Durchgestrichen)
  • Link
  • Blockquote.

Keine Listen, keine Headings, kein gar nichts.
(Edit: Ich hatte ganz vergessen, dass ich nichts an dem Artikel ändern wollte, also nur das, was mit der App auch möglich ist. Leider habe ich jetzt Listen eingefügt, ups 😉 )

Dadurch, dass sich die Buttons für die Formatierungen am Fuße des Eingabebereiches befinden, ist es auch nicht ohne weiteres möglich nachträglich Passagen zu formatieren. Wenn die Buttons nicht mehr sichtbar sind, kann man sie halt auch nicht anklicken. Scrolle ich nach unten, so geht mir die Auswahl flöten.
Ein Undo gibt es leider auch nicht.

Und Bilder einfügen?

Das Thema Bilder werde ich ausführlich in einem weiteren Beitrag behandeln. Das betrifft mich ja mit meinen eigenen Zeichnungen insbesondere. Nur so viel, ein Bild einsetzen geht entweder oberhalb oder unterhalb des Textes, die Größe kann ich festlegen, aber nur einmal global. Ihr wollt mehr? Ich auch, geht aber nicht ;(

Erstes Fazit:

Um Artikel vorzubereiten eignet sich die Kombination aus Samsung Galaxy Pad und der WordPress App perfekt. Eine Überarbeitung in dem regulären WordPress ist aber schon sinnvoll. Das habe ich in diesem Fall absichtlich nicht getan!

Sehr gut finde ich die Möglichkeit einen Artikel auch lokal abzulegen, als Entwurf online zu speichern oder direkt zu publizieren und das sogar zeitversetzt.

Da die Application noch relativ jung ist, hoffe ich, dass noch einiges an Features eingebaut werden wird, vor allem eine reine Html-Eingabe wäre wünschenswert und immer erreichbaren Formatierungs-Optionen.

Zeitaufwand:

An diesem Artikel arbeite ich nun schon seit mehreren Tagen, aber nicht das schreiben war so zeitraubend, sondern das herrliche Wetter, Ostern, die Ferien und – ganz schlimm – keiner glaubt mir, wenn ich sage, dass ich wirklich auf dem Handy-XXL am arbeiten bin! Jeder möchte mal kurz schauen, etwas darauf spielen oder mir das neueste und beste App zeigen 😉 Ich hoffe, das legt sich noch…

2 Kommentare

  1. Hallo!
    Ich hab mich schon seit dem Kauf meines Waves vor ca. einem Jahr auf eine WordPress app gefreut und bin nun vor einigen Tagen endlich drüber gestolpert.

    Mein Problem ist, dass ich mich nicht über mein Handy einloggen kann. Nachdem ich diesen Beitrag hier gelesen habe, dachte ich mir: Klasse, vielleicht muss ich einfach nur einen neuen Benutzer anlegen. Leider klappt es bei mir immernoch nicht.
    Wenn ich die Daten eingegeben und „Log in“ auswähle kommt nach kurzer Zeit „login failed“
    Hab leider keine Ahnung woran es noch liegen könnte! Falls Ihnen noch was einfällt, würde ich mich über rasche Antwort freuen!

    MFG Uggi

  2. Hi, sorry für die späte Antwort. Hast du xml-rpc an?

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