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Eine Osterbegegnung der dritten Art

Bei den Chinesen sind die tausendjährigen bzw. hundertjährigen Eier ja bekanntlich eine ausgesprochene Delikatesse, auch wenn sie meistens nur ein hundert Tage unter der Erde bis zum Verzehr dahin faulen.

Ein ausgesprochen ekelhafter Geruch durchströmte bis heute unser Wohnzimmer. Erst dachten wir, es wäre der Lachssud vom Vortag, der mir beim auspacken umher gespritzt ist.

Maden im Osterei

Aber selbst gründlichstes Wischen aller auch nur entferntest in Betracht kommenden Teile hat nicht geholfen. Es war zum Verzweifeln!

Auf die Ekelspur führte mich letztendlich meine verschnupfte, aber doch noch feine Nase und mehrmaliges Rein- und Rausgehen zwischen Terrasse und Durchreiche im Wohnzimmer.

Eines unser lieben Kinder (natürlich sind alle unschuldigst ;)) hatte wohl eines der bunten, selbst bemalten und hart gekochten Ostereier fallen lassen und in der Schokoladenkiste verbuddelt.

Natürlich aus Versehen…

Nach nur wenigen Tagen, also keinesfalls hundert Jahren oder einem Jahr wie bei den Chinesen, hatten wir ein wunderbar durch und durch verfaultes und von quirligen Maden bewohntes Matsch-Ei.

Von extremen Würgereizen begleitet packten wir die komplette Schüssel in drei Mülltüten und schafften sie mit langem Arm in die Mülltonne.

Hätten wir noch länger gewartet, dann hätten wir bestimmt eine komplette Fliegensippschaft den Sommer über beherbergen dürfen.

Glück gehabt!

Achtung Ekelfaktor, nur schauen bei leerem Magen 😉

(Ich möchte noch anmerken, dass wir deutlich weniger Maden im der Kiste und dem Ei hatten ;))

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