Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Blog-Beiträge, lang aber selten oder kurz und oft

Eine Frage, die sich bestimmt mancher Jungblogger bereits gestellt hat, ist die nach der Veröffentlichungsfrequenz und der Länge der Beiträge.

Welche Möglichkeiten gibt es denn und welche sind überhaupt für einen Ein-Mann-Blog überhaupt machbar? Machen wir uns da nichts vor, Zeit ist ein unheimlich beschränkender Faktor!

Welches Ziel möchte man erreichen?

Wie machen es die anderen, die renommierten Blogs?

Ganz klar, selbst ein nach allen Regeln der SEO-Kunst optimierter Blog wird keine Besucherströme nach sich ziehen. Nicht umsonst wird immer wieder von allen Seiten gebetsmühlenartig die Litanei des Killer-Contents propagiert.

Wie war das nochmal mit den s.g. vier Säulen des Blog-Erfolges?

Die 4 Säulen für einen erfolgreichen Blog(laut problogger):

  1. Killer Content
  2. Leser finden
  3. Nutzer einbeziehen
  4. Monetarisierung

Klingt ja einfach, obwohl diese vier Säulen eigentlich mehr die vier Stufen zum Bloggerhimmel darstellen. Denn an erster Stelle steht natürlich wieder mal der berüchtigte mörderische Inhalt, Killer Content halt. Immer wieder, no escape.

Ich möchte jetzt für die weitere Betrachtung alles ausklammern, was ich momentan eh nicht groß ändern könnte bzw. sich aus diesem -ich kann es bald nicht mehr sehen- Killer Content ergibt.

Das Blogthema ist ja schon lange gewählt und ich kann ja jetzt schlecht plötzlich zu ‚Kochen wie zu Omas Zeiten‚ wechseln, nur weil das so Nische ist.

Reduktion auf eine Fragestellung ist angesagt! Und die wäre in aller Einfachheit:

  • Lieber lange Beiträge schreiben mit -in meinem Falle- themenbezogener Illustration bzw. Cartoon bzw. Webcomic (habe ich sie alle erwischt?), mit dem Nachteil, dass es aus Zeitgründen auch mal 7 Tage dauern kann bis zum nächsten Beitrag.
  • Oder wäre es sinnvoller, die Postingfrequenz zu erhöhen, wie z.B. bei Peers Blog selbstaendig-im-netz oder wie bei Cashy von stadt-bremerhaven (beides ultra fleißige Schreiberlinge und dazu sehr erfolgreich, auch wenn die ausgewählte Thematik sehr unterschiedlich ist) und dabei den Umfang entsprechend zu reduzieren und auch mal kein extra gestricktes Bildchen vorstellen zu können?

Smolli wieder ratlos

Reden wir mal über die Qualität.

Ihr habt doch bestimmt auch von Wikio diese tolle E-Mail erhalten, wo ihr für 5€ einen Artikel schreiben dürft, den ihr weder auf eurem Blog posten dürft, noch irgend welche Rechte daran habt.

Erwarten die etwa Qualität für einen ca. 500 Wörter langen Artikel inkl. passendem Artikelbild? Ich glaube kaum. Da wird es um Masse gehen, um Traffic durch Suchmaschinen-Besucher und um fette Werbeeinnahmen.

Holt mich da rein, ich werde ein Star:

Also Leute, ich weiß es echt nicht. Oft hätte ich nur die Zeit für einen kürzeren Beitrag, aber die ganze Prozedur mit Bildchen (wobei gerade das mir auch total Spaß macht) hält mich dann zurück überhaupt etwas zu veröffentlichen.

Ist das nicht blöd, oder eher persönliches Pech? 😉

Wie der Zufall es so will, hatte ich vor einer Weile Tanja von crazytoast einen Vorschlag unterbreitet, den sie mir aber heftigst um die Ohren gehauen hat 😉

Ganz so daneben werde ich wohl doch nicht gelegen haben, da just jetzt Peer Wandiger genau dieses Thema des Blog-Coachings aufgegriffen hat.

Und da dachte ich mir, cool, da werde ich mich doch glatt mal dafür bewerben. Der Zeitraum un der Aufwand scheine überschaubar .Vielleicht klappt es ja und er hat Vorschläge um diesem Blog ein bisschen mehr Leben einzuhauchen.

Vor allem diese Frage mit der Postingfrequenz und der Länge brennt mir unter den Fingernägeln 😉 aber wetten, dass es keine allgemeingültige Antwort dafür geben wird…

6 Kommentare

  1. Mit allgemein gültigen Antworten ist es ja immer so eine Sache..
    Aber kann man nicht beides kombinieren? Also kurze Beträge ohne Bild wenn Du was interressantes zum bloggen hast – aber nicht die Zeit für einen langen Artikel – und 1-2 längere Artikel mit Bild wenn du mehr zeit hast – aber natürlich auch etwas interressantes 😉
    Die Lösung liegt ja des öfteren im Mittelweg..

  2. Ich denke das ein ausgewogener Mix aus kurzen Info-Artikeln und längeren Artikel-Reihen das A und O eines guten Blogs ausmacht. Der User wird zum lesen und wiederkommen annimiert wenn er sieht – hier tut sich etwas und kann dann gespannt auf einen größeren Artikel warten, ohne das Gefühl zu haben der Blog würde nicht „leben“!

  3. Natürlich habt ihr beide recht. Der Mix macht es aus. ich habe nur eine gewisse Scheu einen Beitrag ohne eigener Illustration zu veröffentlichen, schließlich soll das ja eines der Merkmale von W3Filter sein.

    Ich möchte auch nicht anfangen nach sonstigen Bildern zu suchen, die Suche dauert meistens auch eine gewisse Zeit und würde nur einen Bruch darstellen.

    Ich werde mich an eure Ratschläge halten und versuchen täglich zu posten, auch wenn es nur kurze Beiträge sind und ohne eigene Bilder.
    Zumindest bis ich endlich einen Weg gefunden habe, vernünftige Grafiken auf dem Samsung Galaxy Pad zu erstellen 😉

    Schade, dass man kaum messen kann, ob überhaupt einer die Langen Artikel überhaupt liest. Die Leute die ich kenne huschen meistens durch alle Seiten nur so durch und grabschen sich im Rekordtempo die nötigen Info-Bits.

  4. Gibt´s da kein App für …*kicher*

  5. Eine App für automatisch generierte Artikel?

    Hätten bestimmt einige gerne und gibt es in webform bereits, aber Google ist ganz gut darin diese Seiten schnell zu bestrafen.


  6. Ulf:

    Ich denke das ein ausgewogener Mix aus kurzen Info-Artikeln und längeren Artikel-Reihen das A und O eines guten Blogs ausmacht.

    Gerade in der schnelllebigen Zeit heute sind kurze Artikel mMn unabdingbar. Auch kurze Listen eignen sich super, um den Nutzer zum Lesen wichtiger Infos zu animieren!