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Willkommen in Pjöngyang

Wie fotografiert man eine der abgeschottensten und auf maximale Geheimhaltung bedachten Länder der Welt?

Für Charlie Crane war die Antwort auf diese Frage einfach:

Fotografiere das, was sie wollen, das du siehst!

Wenn es keine Möglichkeit gibt unter der Oberfläche zu schauen, dann war die Antwort, die Oberfläche selbst zu fotografieren.

Die hier gezeigten Fotos stellen einen Ausschnitt aus einer größeren Fotoreihe dar, die in Pjöngyang , der Hauptstadt von Nordkorea aufgenommen wurde.

Obwohl im eigentlichen Sinne nicht als Urlaubsziel gedacht, wurden alle diese Bilder an touristischen POV’s querbeet innerhalb der Stadt aufgenommen. Es dauerte über ein Jahr bis Charlie Crane endlich die Erlaubnis erhielt in der Stadt zu fotografieren: ihm wurde nicht gestattet sein Handy über die Zollkontrollen hinweg mit zu führen. Zwei (Reise)-Führer wurden ihm zugeteilt und begleiteten ihn während seiner ganzen Reise. Anfänglich wirkten sie bei Unterhaltungen sehr roboterhaft, als würden sie von einem Manuskript die großen Errungenschaften ihres Landes ablesen. Nach ein paar Tagen und nach vielen Polaroidaufnahmen entspannten sie sich und wurden persönlicher.

Unter diesen engen Restriktionen in einem Land zu arbeiten, das früher mal als stalinistisches Disneyland bezeichnet wurde, war eine echte Herausforderung, aber die Ergebnisse gehören zu den stärksten Werke seiner bisherigen Arbeiten.

Charlie Cranes erstes Buch: Willkommen in Pjöngyang wurde in Zusammenarbeit mit Nicholas Bonner von Koryo Tours produziert und wurde im Frühjahr 2007 von Chris Boot veröffentlicht.

Nordkoreanischer Soldat

Anmerkung:

(Ich habe mir erlaubt den Artikel, der auf englisch ist, zu übersetzen, da es einfach zu schade wäre, wenn so wesentliche Informationen an dieser Sprachbarriere scheitern und nicht verstanden würden.)

Dass es in Nordkorea auch ganz lustig zugehen kann, hatte ich ja bereits bereits erwähnt 😉

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