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Borneo Blog – Leben im Regenwald seit 1968

Als eine fünfköpfige amerikanische Familie in die Regenwälder Borneos zog und glücklich war. Eine fotografische Rückblende.

Den Regenwald von damals gibt es heute nicht mehr. Den wird es auch nie mehr geben, da bin ich mir ziemlich sicher.

Als eine fünfköpfige, amerikanische Familie von Richmond/Virginia nach Borneo zog, in das kleine Dorf Kapit, war die Welt auch nicht mehr heil, aber viele Orte, die noch auf den Fotos zu sehen sind, gibt es heute nicht mehr.

Im Namen des Geldes und des Wohlstandes für wenige wurde und wird der Regenwald brutal dezimiert. Von den Ureinwohnern haben die wenigsten die Chance der modernen Zivilisation zu entrinnen. So ist das ;(

Als der Vater inmitten des wilden und relativ unzivilisierten Borneos seine Stelle als ein Chirurg in einem kleinen christlichen Krankenhaus annahm, fing -nach eigenem Bekunden- die schönste Zeit ihres Lebens an. Auf Seite 4 des Blogs ist übrigens ein Gruppenfoto mit der ganzen Familie zu sehen. Der kleine Junge an der Balustrade ist derjenige, der den Blog erstellt hat. Zu diesem Zeitpunkt war ich ja noch ein Baby :)

Smolli endet als Schrumpfkopf in Borneo

Die Fotos auf den ersten Seiten stammen nicht aus dieser Zeit. Das sind Scans von Aufnahmen ab 1896. Da hat sich schon was getan seitdem. Ich glaube Schrumpfköpfe werden nicht mehr so oft angefertigt 😉

Mich machen solche Aufnahmen immer furchtbar sentimental und melancholisch. Und der Gedanke, dass unser hoch gepriesenes Bio-Sprit auf Kosten des Regenwalds, durch Rodung und Anbau von Mais und Raps auf denkbar ungünstigsten Boden stattfindet, hilft bestimmt nicht meine Stimmung zu heben.

Welche Chance hat der Regenwald, ob in Borneo oder sonst wo, wenn da so eine Mafia am Werke ist? Think positive? Genießt die schönen Bilder. Auf Seite drei ist ein schönes Bild 😉

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