Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Artikelart Nr.1,Teil2, Web-Fundstücke puristisch und die Community

Ich komme direkt zum Punkt, mit dem, was meiner Einschätzung nach die Gründe für das Scheitern bzw für die Aufgabe der ersten Artikelart.

Einen großen Anteil daran hat auf jeden Fall, dass die damalige Seite mit der heißen Nadel gestrickt war.

Von der Funktionalität her entsprach die Seite im groben dem, was ich mir so vorstellte, aber jedes Update des Drupalsystems, der Plugins und der Genesis-Vorlage, drohte das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen.

Mehr als einmal hat ein Backbone-Plugin, also ein wesentliches Plugin, die ganze Seite außer Gefecht gesetzt.

Natürlich, mit mehr Know-How, mehr Erfahrung und einem deutlich höheren Zeiteinsatz wäre es ein leichtes gewesen, diese technischen Hürden zu meistern.

Aber es war mein erstes Online-Projekt dieser Größenordnung und mein erstes Projekt mit Drupal.

Mein Fehler war, die Komplexität eines augenscheinlich einfach wirkenden Konzeptes zu verkennen. Ich habe mich schlicht übernommen.

Anstatt auf bewährte Bestandteile von Drupal zu bauen und erst einmal die Finger von Modifikationen zu lassen, musste ich an allen Ecken und Enden frickeln, damit das Ergebnis größtmöglich meinen Erwartungen entsprach. Dabei war und bin ich absolut kein Drupalprofi.

Ich hätte einfach mit einer – im normalen Rahmen angepassten – Drupal Basis-Installation loslegen sollen. Im Laufe der Zeit hätte ich ganz kontrolliert Funktionalitäten hinzufügen können.

Perfektionismus hat schon so manchen straucheln lassen 😉 .

Die sonstigen Fehler, die ich meiner Unerfahrenheit gemacht habe, spielen hingegen keine wesentliche Rolle. Ich hätte beispielsweise mehr Inhalte liefern müssen, mehr Marketing betreiben können, mich einfach mehr dem Aufbau einer Community widmen müssen.

Mit der Zeit hätte ich schon dazu gelernt, wenn nicht reichlich Schweißperlen vor jedem Update auf meinem Gesicht gestanden hätten 😉 .

Gegen Ende blinkte es an allen Stellen, ich solle endlich die zahlreichen, kritischen Updates durchführen :O . Aber ich hatte Bammel, die vorherigen Update-Orgien noch lebhaft im Erinnerung.

Aus diesem Grunde bin ich dann zu WordPress gewechselt; einfache Updates, nur bewährte Plugins und ein nettes Theme, an dem ich im Großen und Ganzen die Finger gelassen habe.

Soweit also meine Selbsterkenntnis: Zu viel Perfektionismus sowie eine Fehleinschätzung der tatsächlichen Komplexität führten nach einem halben Jahr zu einem harten Schnitt in Form eines Systemwechsels und einer neuen Artikelart.

Jetzt mal ehrlich, wem von euch kommt da nicht das eine oder andere vertraut vor?

Mir hat diese erste Bestandsaufnahme schon ein wenig die Augen geöffnet. Ich bin selber schon gespannt auf meine weiteren Analysen :-) .

Bis zum nächsten mal.

Philipp

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