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Installation von Oracle Database 11g Express Edition und SQLDeveloper

Eine Schritt für Schritt Anleitung mit mächtig vielen Screenshots für die Installation von Oracle Database 11g Express Edition für Windows und dem SQLDeveloper.

Denn es ging mir langsam auf den Keks, bei jeder Rechner-Neu-Installation immer wieder alle Informationen dazu zusammen suchen zu müssen 😉

Bevor ihr also nun Oracle XE herunterladen könnt, hat Oracle die Hürde eingebaut, sich erst einmal anmelden zu müssen. Ist schnell erledigt und vergesst nicht die richtigen Häkchen abzuwählen, damit ihr nicht laufend Info-Post von Oracle erhaltet 😉

Noch ein Tipp, speichert euch die Anmeldedaten gut ab, denn ihr werdet sie häufiger brauchen als ihr denkt…

So, inzwischen dürfte der Download der über 300 MB erledigt sein. Auf geht’s.

PS: Da das ein ziemlich langer Artikel mit vielen, vielen Screenshots ist, habe ich ausnahmsweise mal einen Trenner eingebaut, damit nicht jeder direkt die geballte Ladung abkriegt…

16 Schritte bis ein SQL-Export-Skript in einer Oracle-Datenbank importiert werden kann:

  1. Unzippen von Oracle XE und im Verzeichnis DISK1 die setup.exe ausführen.
    Auswählen des Installations-Pfads.
  2. Eingabe des Passwortes: Wichtig!! Unbedingt merken, sonst gibt es dicke fette Probleme.
    Man kann zwar hinterher mit viel gefrickel wieder das Kennwort ändern, aber einfacher ist es, sich es sicher zu verwahren.
  3. Bestätigen der Settings:Diese Settings sollten per cut&paste abgespeichert werden, da sie später noch von nutzen sind.
    Das sind z.Bsp. meine Settings:

    Destination Folder: C:\oraclexe\
    Oracle Home: C:\oraclexe\app\oracle\product\11.2.0\server\
    Oracle Base:C:\oraclexe\
    Port for ‚Oracle Database Listener‘: 1521
    Port for ‚Oracle Services for Microsoft Transaction Server‘: 2030
    Port for ‚Oracle HTTP Listener‘: 8080

  4. Jetzt wird die Installation durchgeführt.
  5. Wenn alles fertig gestellt worden ist, …

    … hat man am Ende eine neue Oracle-XE Verknüpfung auf dem Desktop.
  6. Einige Dienste sind auch am laufen.Wenn man nicht immer mit OracleXE arbeitet, kann man, um Ressourcen zu sparen, den OracleXEService auch beenden.

    Dazu einfach aus dem Startmenü -> Oracle DataBase 11g Express Edition -> Stop Databaseausführen.
    Ein Dos-Fenster geht auf und der Dienst wird beendet.
    Und so sehen die Dienste nach dem beenden aus. Ein kleiner Listener läuft aber immer noch 😉

    Man darf halt nur nicht vergessen den OracleXE-Dienst auch wieder manuell mit Start Databasewieder zu starten.

  7. Aufrufen von der Oracle-Bedienoberfläche durch das Desktop-Icon oder Startmenü -> Oracle DataBase 11g Express Edition -> Get Started.
    Oracle XE startet nun im Browser-Fenster. Falls da etwas schief läuft, prüft mal eure FireWall, denn Oracle braucht den localhost 127.0.0.1:8080.
  8. Auswahl von Application Express.
    Bevor es weiter geht, müsst ihr nun erst einmal das Kennwort, das ihr bei der Installation vergeben habt, eingeben!

  9. Anlegen einer Workspace (entspricht einer Datenbank). Ich nehme mal als Beispiel Teachland 😉
  10. Einloggen in die Workspace.
    Nachdem die erstellung des Workspaces bzw. der Datenbank geklappt hat, …
    … müsst ihr euch auch da wieder anmelden:
  11. Ein hilfreicher Befehl um sich alle Tabellen anzeigen zu lassen:
    Aus dem Menü -> SQL Workshop -> SQL Commandsgibt ihr folgendes ein:

    SELECT * FROM USER_CATALOG;

    Und so sieht das derzeitige Tabellenschema aus:

  12. Hilfreich um visuell die Tabellen und die Beziehungen zueinander zu erstellen ist der SQLDeveloper.
    Einfach runterladen, entpacken und das Verzeichnis sqldeveloper in das Installationsverzeichnis von Oracle XE schieben. Der SQLDeveloper muss nicht installiert werden.
    Er ist sozusagen portable, was wirklich eine gute Sache ist. Java ist schon nett.
  13. Nach Aufruf des SQLDevelopers muss erst einmal eine Verbindung zu dem Workspace bzw. der Datenbank erstellt werden.
  14. Aus dem Menü bzw. durch Klicken des Plus-Icons wird das Verbindungsfenster geöffnet.
    Um auf die eben erstellte Datenbank Teachlandzuzugreifen, gibt man:

    • einen beliebigen Verbindungsnamen ein,
    • dann den Namen des Workspaces/Datenbank, also in diesem Fall Teachland
    • und dann das Passwort für die Datenbank (Nicht zu verwechseln mit dem Passwort für das Haupt-Login ganz am Anfang).


    Wenn ihr wollt, könnt ihr die Verbindung und das Kennwort speichern, was recht sinnvoll ist für die Übung zu Hause.

  15. Ein Klick auf die Tabellen zeigt uns, dass wir tatsächlich die gleichen Tabellen haben, wie eben aus SQL Commands.

    Hätten wir statt Teachland samt unserem Passwort die System-Daten genommen, hätten wir den Zugriff auf die System-Datenbank erhalten. Absolut nicht was wir wollen 😉
  16. Der einfachste Weg nun einen SQL-Skript importiert zu bekommen ist es den SQLDeveloper zu verwenden.
    • Dazu unter Datei -> Neu -> SQL-Datei auswählen,
    • die richtige Verbindung wählen, nämlich Teachland,
    • in dem dann erscheinenden Fenster per cut&paste unser SQL_Skript einfügen
    • und mit F5 bzw. Icon-Clik ausführen lassen.





    Nach kurzer Zeit und sofern keine Fehlermeldung erschienen ist, kann nach einem Aktualisieren der Tabellen (Rechts-Click Tabellen-> Aktualisieren) bzw. Strg+R das Ergebnis des Skriptablaufs begutachtet werden.

So, damit wären alle Schritte, wie man ausgehend von der Order mit der Oracle XE Datenbank zu arbeiten, bis zu dem Punkt, wo man tatsächlich dann auch bequem mit dem SQLDeveloper arbeiten kann, ausgiebigst aufgezeigt.

Der SQLDeveloper ist wirklich nett. Es hat natürlich auch seine Bugs, also vergesst nicht regelmäßig zu speichern, aber bei der visuellen Entwicklung von Tabellen samt der Beziehungen, ist er durchaus nützlich. (Und ich habe ja eh keine Wahl ;))

Letzte Worte:

Wenn mich jetzt jemand fragt, warum ich mich jetzt damit beschäftige, wo ich doch mitten Abschlussprojekt-Stress stecke, dann lasst euch sagen, dass die Klausuren und Hausaufgaben wie eh und je weiter laufen. Und ganz ehrlich, auf das gefummel mit Oracle und C# könnte ich sehr gerne verzichten, ist echt ein Krampf, aber wer fragt mich schon… 😉

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