Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Krankenbericht online

So Leute, wie heißt es so schön? Alle guten Dinge sind drei? Pustekuchen! Auf diese drei Dinge hätte ich gerne verzichtet.

Ärzte müssen hungern

Ärzte am Bettelstab

Jahrelang habe ich einen großen Bogen um Ärzte machen können. Verhungert wären sie, wenn nicht links und rechts alle umgekippt wären. Ich hingegen war wie ein Fels in der Brandung. Selbst das kräftezehrende Abschlussprojekt habe ich relativ unbeschadet überstanden. Aber kaum ist alles vorbei, trifft mich schon der Tripple-Schlag. Der Hattrick unter den medizinischen Keulenschlägen.

  • Erstens, Hexenschuss. Scheiße, werde ich etwa alt? Mit der Zeit wird das doch schon wieder gut werden, oder? Einmal zuviel mit vollem Tablett (Tablett, nicht iPad Tablet ^^ ) über den Tisch gebeugt und zack, 40 Jahre älter. Nachtrag: Nach 14 Tagen kann ich mich wieder relativ schmerzfrei bewegen.

  • Zweitens, ein paar Streptokokken. Frisch aus dem Kindergarten importiert, kriegt eigentlich kein Erwachsener mehr, es sei denn, er hat so ein kleines Zwerglein in Deutschlands Keim-Brutstätte Nummer eins. Erst als dann mein älteres Kind nach einer Woche mit ähnlichen Symptomen wie ich anfing (Fieber und dann unschöne Schmerzen beim Schlucken) und ich mit ihr zum Kinderarzt war, kam es heraus. Papa wird direkt mit auf Penicillin gesetzt. Hey, ich kann immerhin wieder schlucken :)

  • Drittens, eine Blutvergiftung durch eine gemeine, bayerische Kriebelmücke. Hat mich beim Wandern angesägt (Ehrlich! Die stechen nicht, die sägen sich bei vollem Bewusstsein in dein Fleisch!). Dieses Mistviech muss vorher schon sonst wo gewesen sein. Auf jeden Fall sah mein Daumen am nächsten Morgen sehr unschön aus. Dick geschwollen, juckte elendig und – absolut uncool – ein roter Strich ging vom Daumen den Arm hoch. Gut nur, dass es der rechte Daumen war, da ist der Weg zum Herzen etwas länger 😉 Also, auch wieder zum Arzt, faselt irgend etwas von diesen gemeinen bayerischen Viechern und schüttelt nur den Kopf und murmelt leise ein “Schlecht, ganz schlecht…”. Penicillin von den Streptokokken muss abgesetzt werden, hilft nicht gegen Infektion durch die verfuckte Kriebelmücke. Ein anderes Antibiotikum muss her, dass sowohl als auch wirken soll. Wirken soll, wohl bemerkt. Wenn am nächsten Morgen der rote Strich nicht weg ist, habe ich Pech und muss die Streptokokken-Behandlung auf Eis legen und nur die Blutvergiftung angehen.

I will survive

Aber… da hamma mal wieder Glück gehabt. Das Zeugs wirkt. Jetzt ist der Daumen wieder auf Normalgröße geschrumpft und ich konnte sogar sehen, dass mich dieses bayerische Monsterviech ZWEIMAL angesägt hat. Leider habe ich kein Foto gemacht, sah ganz witzig aus 😀

Wenn mich nun nichts unvorhergesehenes anheim fällt, wird der nächste Beitrag den begonnen Schlusspunkt (Vergangenheit und Gegenwart hatte ich ja schon abgehandelt) mit einem Blick in die Zukunft komplettieren. Genug Zeit zum Nachdenken hatte ich ja nun :)

Pfürti…

 

Kommentare sind deaktiviert.

\\n