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Hightech Paralympics fordert erstes Opfer

Und wenn es nur die Eitelkeit bestimmter Sportler ist.

Ich habe es bisher immer verdrängt oder nicht wahr genommen, aber der 200m Lauf bei den Paralympics, den der ewige Beste Oscar Pistorius eigentlich auch so nebenbei gewinnen wollte, aber dann doch unerwartet nur zweiter wurde, hat meine Augen geöffnet.

Was da bei der diesmaligen Paralympics in London tobt, ist die reinste Hightech Materialschlacht vom feinsten.Hightech-Paralympics 2012

Bisher zeigte sich der Südafrikaner immer als edelmütiger Star. Kein Wunder, wenn man immer gewinnt und von aller Welt gefeiert wird. Auf seinen Stelzen ist er allen anderen davon geeilt. Man munkelt sogar, dass er, als er bei Olympiade teilgenommen hat, sich sogar zurück halten musste, um nicht den anderen ‚Normalo‘-Läufern davon zu laufen.

Wie es ausschaut, war diese Vermutung unbegründet.

Denn diesmal wurde er von dem Brasilianer Alan Oliveira – der mit noch besseren, weil wohl höheren Stelzen ausgestattet war – in Grund und Boden gerannt, immerhin 7/100 Sek. Ganz beachtlich :)

Wie dem auch sei, als ungewohnter zweiter hat der Südafrikaner Oscar Pistorius sich nicht unbedingt als guter Verlierer gezeigt. Die Stelzen des anderen wären zu hoch?? Hähh?!?! Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Wenn man diese neuen Hightech-Ausrüstungen als Doping bezeichnen würde, dann könnte man den Vorwurf umschreiben als „Hey, unfair, der hat ein besseres Doping-Mittel als ich!“. Es ist ja nicht so, dass er selber nicht auf hochgezüchteten Propulsatoren setzen würde.

Schwachsinn. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Cyborgs an den Paralympics teilnehmen. Wenn der der Brite dann noch muckt, gibts was mit dem Desintegrator.

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