Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Neues zum mobilen Arbeiten mit dem Android Samsung Galaxy Tab

Ach nee, was ist das fein! Die Hälfte meines Artikels ist mir einem Absturz von FireFox zum Opfer gefallen. Und die andere Hälfte habe ich noch gar nicht im Kopf 😉

Was das jetzt mit mobilem Arbeiten zu tun hat?
Ich verrate es euch: Die ganzen letzen Artikel habe ich auf dem Samsung Galaxy Tab erstellt. Von vorne bis hinten. Da aber das Tippen auf dem Tab, trotz Thumb Keyboard (kann ich im Übrigen nur jedem empfehlen der mehr tippen muss als nur sms) habe ich mir angewöhnt alles brav vorzuschreiben. Meistens sogar Stift auf Papier (kennt das noch einer?) und manchmal mit Writemonkey auf dem Netbook, wenn mal die Verbindung stabil sein sollte.

Heute war die Verbindung stabil, heute habe ich nach der letzten Verstopfung des Tabs – dazu später mehr – direkt eine Wi-Fi Verbindung zwischen Tab und Netbook hergestellt und direkt im Browser den Artikel geschrieben. Und prompt stürzt mir FireFox ab und bis auf den Titel ist alles futsch. Selber schuld. (Als unbelehrbarer und ewiger Optimist tippe ich den Artikel schon wieder und Schutz direkt im Browser ;)).

Da kommen wir direkt zu einem negativen Aspekt des mobilen Arbeitens, auch bei schlechter Verbindung kann auch schon mal etwas verloren gehen, wenn mann nicht erst lokal arbeitet. Natürlich gilt das auch sonst, aber da hat man keine Scheu davor regelmäßig zu speichern. Mit dem Browser dauert ein Speichervorgang eine gefühlte Unendlichkeit. Eine andere – aber weniger sichere Möglichkeit – besteht darin immer wieder mal den Inhalt in den Clipboard zu kopieren.

Also, immer entweder lokal oder mit Stift und Papier arbeiten.

Verstopfung:
Kann ein Android-Gerät eine Verstopfung erleiden? Ja!
Letztens konnte ich nicht einmal mehr meine eMails abrufen, weil Google-Maps sich automatisch updaten wollte. Ich glaube nicht, das ich ihm das erlaubt hatte, aber gewisse offizielle Anwendungen scheinen wohl diese Voreinstellung zu haben.

Da hing ich also, die Verbindung war extrem instabil, der Upload-Vorgang wiederholte sich immer wieder – es waren knapp 6-7 MB zum Downloaden – und das einzige, das ich tun konnte, war den Vorgang abzubrechen. Aber leider nicht gänzlich. Direkt wollte Google-Maps sich wieder updaten. In die Option um den automatismus zu deaktivieren kam ich erst gar nicht. Pech gehabt. Es half also nur die Datenverbindungen ganz zu kappen, einen vernünftigen Hot-Spot-Zugang zu suchen und einmal das Update erfolgreich durchlaufen zu lassen.

Dann erst konnte ich die Option des automatisierten Updates deaktivieren.

Da fällt mir ein, dass sich Flash auch vor einiger Zeit automatisch über Nacht aktualisiert hat, schnell ändern….

Sketchbook Mobile:
Auch mal eine gute Nachricht. Ich hatte ja vor geraumer Zeit über die Möglichkeiten berichtet auf dem Samsung Galaxy Tab zu zeichnen. Tina, eine Medizinstudentin hatte ja so gefofft, mit dem SGT vernünftig zeichnen zu können. Auf dem iPad funktioniert SketchBook Mobile ja bekanntermaßen ganz hervorragend. Auf dem SGT war das eine eher kragelige Angelegenheit.

Nicht mehr jedoch! Zumindest nicht mehr ganz so schlimm, denn Autodesk hat sich unserere erbarmt und eine neue Version herausgebracht mit der man eine smoothing-Option aktivieren kann.

Die sorgt dafür, dass Linien und Kurven weicher werden, ohne dieses Zittern, als hätte man 20 Tassen Espresso intus 😉

Zu finden ist diese Option unter Help->Prefs->Smooth Brush. Dort gibt es jetzt auch den 32-bit color Modus (glaube, der ist auch neu. Alpha-Kanal bei zeichnen, cool)

Wie man in die Hilfe rein kommt wisst ihr, oder? Bei dem Samsung Galaxy Tab einfach aus der geöffneten SketchBook-Anwendung den Einstellungs-Knopf berühren. Dann erscheint eine Leiste mit New-Gallery-i(Help). Auf Help gehen. Das wars.

Ich hoffe, dass hilft dem einen oder anderen. Solange ich noch keinen Stift habe, werde ich immer noch von Hand zeichnen und ein Foto schießen :) LittlePhoto ist sehr nett dafür.

Und weiter?
War ja nicht faul Leute, nur nicht immer direkt für den Blog. Miese Verbindungen sind soooo nervig. Aber ich zwei neue Comicstrips in der Mache, einen für mich, den anderen für einen anderen sehr interessanten Blog. Psst, wird nichts verraten. Ist fertig, wenn es fertig ist. Muss halt so so sein, dass ich auch unter größtem Streß regelmäßig posten kann.

Die Selbstanalyse der bestehenden Artikelarten geht auch bald weiter, dazu müsste ich aber richtig gut surfen können um schnell in meinem Archiv stöbern zu können.

Easy….

Bis dahin genießt die Sonne ….. und den Regen und den Regen und den Regen ;(

Eigentlich ist das Leben schön – SETH

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Heute gibt es eine gewollte Pause der Bestandsaufnahme. Mich dürstete es wieder mal nach kreativem B-) .

Ich habe gerade zum zweiten Mal das Comic ‚Eigentlich ist das Leben schön‘ von einem meiner liebsten Comic-Zeichnern gelesen, SETH, mit bürgerlichen Namen Gregory Gallant.

Der eigentliche Titel lautet ja ‚It’s a good life, if you don’t weaken‘, was so viel bedeutet wie: ‚Es ist ein gutes Leben, wenn du nicht schwächelst‘.

Ich könnte mich gar nicht entscheiden, welchen Titel ich schöner finde, haben beide etwas. Der deutsche Titel hat etwas tröstliches und melancholisches und der englische Titel könnte auch eine Lebensweisheit vom Vater zum Sohne sein.

In diesem Comic geht es darum, dass SETH durch Zufall von Kalo, einem Gag-Zeichner der alten Schule aus den 40er und 50er Jahren erfährt.
Fortan versucht er mehr über diesen Mann in Erfahrung zu bringen, was sich aber als schwieriges und langwieriges Unterfangen erweist.

Wahre Comic-Literatur! Sowohl was seine Erzählart betrifft, als auch seine wunderbaren, dezenten und ruhigen Zeichnungen.

Ich habe mal versucht mit Tusche, Feder und Pinsel ein Bild aus dem Comic abzuzeichnen. Er hat da wohl noch eine andere Technik 😉 .

Ich bin mal gespannt, ob ich das Bild hochgeladen kriege…?

Artikelart Nr.1,Teil2, Web-Fundstücke puristisch und die Community

Ich komme direkt zum Punkt, mit dem, was meiner Einschätzung nach die Gründe für das Scheitern bzw für die Aufgabe der ersten Artikelart.

Einen großen Anteil daran hat auf jeden Fall, dass die damalige Seite mit der heißen Nadel gestrickt war.

Von der Funktionalität her entsprach die Seite im groben dem, was ich mir so vorstellte, aber jedes Update des Drupalsystems, der Plugins und der Genesis-Vorlage, drohte das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen.

Mehr als einmal hat ein Backbone-Plugin, also ein wesentliches Plugin, die ganze Seite außer Gefecht gesetzt.

Natürlich, mit mehr Know-How, mehr Erfahrung und einem deutlich höheren Zeiteinsatz wäre es ein leichtes gewesen, diese technischen Hürden zu meistern.

Aber es war mein erstes Online-Projekt dieser Größenordnung und mein erstes Projekt mit Drupal.

Mein Fehler war, die Komplexität eines augenscheinlich einfach wirkenden Konzeptes zu verkennen. Ich habe mich schlicht übernommen.

Anstatt auf bewährte Bestandteile von Drupal zu bauen und erst einmal die Finger von Modifikationen zu lassen, musste ich an allen Ecken und Enden frickeln, damit das Ergebnis größtmöglich meinen Erwartungen entsprach. Dabei war und bin ich absolut kein Drupalprofi.

Ich hätte einfach mit einer – im normalen Rahmen angepassten – Drupal Basis-Installation loslegen sollen. Im Laufe der Zeit hätte ich ganz kontrolliert Funktionalitäten hinzufügen können.

Perfektionismus hat schon so manchen straucheln lassen 😉 .

Die sonstigen Fehler, die ich meiner Unerfahrenheit gemacht habe, spielen hingegen keine wesentliche Rolle. Ich hätte beispielsweise mehr Inhalte liefern müssen, mehr Marketing betreiben können, mich einfach mehr dem Aufbau einer Community widmen müssen.

Mit der Zeit hätte ich schon dazu gelernt, wenn nicht reichlich Schweißperlen vor jedem Update auf meinem Gesicht gestanden hätten 😉 .

Gegen Ende blinkte es an allen Stellen, ich solle endlich die zahlreichen, kritischen Updates durchführen :O . Aber ich hatte Bammel, die vorherigen Update-Orgien noch lebhaft im Erinnerung.

Aus diesem Grunde bin ich dann zu WordPress gewechselt; einfache Updates, nur bewährte Plugins und ein nettes Theme, an dem ich im Großen und Ganzen die Finger gelassen habe.

Soweit also meine Selbsterkenntnis: Zu viel Perfektionismus sowie eine Fehleinschätzung der tatsächlichen Komplexität führten nach einem halben Jahr zu einem harten Schnitt in Form eines Systemwechsels und einer neuen Artikelart.

Jetzt mal ehrlich, wem von euch kommt da nicht das eine oder andere vertraut vor?

Mir hat diese erste Bestandsaufnahme schon ein wenig die Augen geöffnet. Ich bin selber schon gespannt auf meine weiteren Analysen :-) .

Bis zum nächsten mal.

Philipp

Artikelart Nr.1,Teil1, Web-Fundstücke puristisch und die Community

Ganz am Anfang meines Blogger-Daseins hatte ich die recht naive Vorstellung, dass ein gutes Konzept  und eine gute Vorarbeit ausreichen würde, um dann bald so viele Besucher auf meiner Seite ziehen zu können, dass beinahe automatisch eine rege und fleißige Community entstehen würde.

Das Ursprungskonzept:

Mein Ursprungskonzept bestand darin, gute Links zu finden ( gut im Sinne von spannend, informativ, lustig etc… ) und diese nur mit dem nötigsten Begleittext zu posten. Kein überflüssiges Gesülze, keine SEO-Verrenkungen, keine Bilder.
Nur die nötigste Information und nichts weiter.

Die Mitglieder, also die angemeldeten und verifizierten User konnten selber Links posten und verwerfliche Inhalte markieren bzw. entfernen.

Jeder – auch der normale Besucher – konnte kommentieren,  so dass eine rege Diskussion entstehen sollte.

Der technische Hintergrund:

Das ganze lief damals noch unter einem aufgemotzten Drupal. Ich hatte sowohl am Theme als auch am Code einiges angepasst und verändert.
Viele Plugins – auch noch welche die sich noch in der Beta-Phase befanden, verpassten der Seite die erwünschte Funktionalität.

Alles gut?:

Von diesem Grundkonzept war ich damals überzeuget und bin es noch heute.

Nach einem halben Jahr, in dem ich es nicht geschafft habe eine nennenswerte Community aufzubauen, habe ich diese Artikelart dran gegeben und bin auf WordPress umgestiegen um einen reinen Blog zu führen.

Gründe des Scheiterns:

Über die Gründe, warum aus diesem eigentlich schlüssigen Konzept letztendlich nichts geworden ist, werde ich morgen berichten.

Ich möchte selber noch ein wenig darüber nachdenken, weil im Nachhinein der eine oder andere Punkt eine andere Wichtigkeit haben mag.

Einen schönen – hoffentlich weniger Mückengeplagten – Abend wünsche ich euch :-)

Philipp

Bestehende Artikelarten auf Zielorientierung prüfen

Mir ist erst heute aufgefallen, dass meine ganzen letzten Artikel und auch die zukünftigen – bis der neu geschaffene Comicstrip letztendlich steht – zusammen eine eigene Serie bilden, wie man analytisch daran geht einen unbefriedigenden Ist-Zustand zu einem gewünschten Soll-Zustand zu führen.

Das Ziel – ganz klar – einen Comicstrip neu zu kreieren,  so dass er unter jeden – mir möglichen – Umständen täglich Montag bis Freitag erscheinen kann.

Die Rahmenbedingungen und die Stresstest-Kriterien sind ja nun abgehakt worden und ich kann mich endlich den bestehenden Artikelarten widmen.

Abklopfen möchte ich die bestehenden Artikelarten auf Fragen wie:

  • Warum habe ich mich für eine bestimmte Artikelart entschieden?
  • Warum habe ich diese Artikelart wieder aufs Eis gelegt?
  • Warum erschien diese Artikelart so unregelmäßig?
  • Wie Zeitaufwendig war diese Artikelart?
  • Was motivierte mich zu dieser Artikelart?
  • Wie lange existiert bzw.existierte diese Artikelart?

Vermutlich gibt es noch mehr Fragen, die sich im Verlauf der Analyse ergeben werden, aber für den Anfang reicht es wohl.

Den Anfang werde ich hingegen erst Morgen machen, mit den Artikeln aus dem ersten halben Jahr von W3Filter. Der Drupal reinen Zeit ohne Bilder what so ever und ohne SEO und dergleichen.

Einen schönen Abend wünsche ich!

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