Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Stresstest für einen täglichen Veröffentlichungs-Rhythmus

Stresstest!? Ist mein Ego schon so aufgeblasen, dass ich mich mit den Pleitebanken vergleichen möchte? Mitnichten!

Unter einem Stresstest bei für einen Blogger, wie ich einer bin, verstehe ich nicht diese Weichspül-Szenarien der europäischen Banken. Bei mir wird anhand der unbarmherzigen Realität geprüft ;).

Mal kurz zusammen gefasst:

  • Mein Ziel ist es täglich einen Beitrag zu veröffentlichen.
  • Den Schwerpunkt soll dabei eine neue Comicserie bilden, die ich zu genau diesem Zwecke erschaffen werde.
  • Um es nicht zu übertreiben werde ich die Publikationen auf die Tage Montag bis Freitag beschränken. Samstage und Sonntage bleiben zunächst außen vor.

Über die momentanen Rahmenbedingungen habe ich kürzlich erst geschrieben, eine Wiederholung der Punkte erspare ich mir hier.
Die aber gehören sowieso nicht zu dem Stresstest, das ist der ganz normale Wahnsinn ;).

Aus meinen bisherigen Erfahrungen heraus, sind folgende Faktoren kritisch für mein Vorhaben eines täglichen Comicstrips:

  • Erkrankungen, direkt oder indirekt, will heißen ob ich pflegen muss, oder ob ich selber der Pflegefall bin :).
  • Motivationstief bzw. Nullbockphase, womöglich nach vorherigem Stress.
  • Hirn leer, eine Phase der Ideenlosigkeit, keine brauchbaren Einfälle.
  • Vorhersehbare und Unvorhersehbare Ausfälle durch Überstunden, zwingende Termine, Ferien/Urlaub und dergleichen.
  • Technische Probleme ( Ausfall von DSL, Computer-Crash, oder wie eben jetzt, Beitrag weg, wegen Android-Bug ;( )
  • Alltagspflichten als Zeitfresser mit Nachbrennerwirkung

Mehr fällt mir momentan nicht ein. Vielleicht ergibt sich noch der eine oder andere Behinderungs- bzw. Verhinderungsfaktor bei der Durchsicht der bestehenden Inhalte.

Oder fällt Euch noch was ein?

Unvorhergesehene Ereignisse und der Umgang damit

Jetzt dachte ich doch wirklich, ich hätte in meinem letzten Beitrag, wo es um das Thema Zeitmanagement und Rahmenbedingungen ging, die nicht direkt mit dem Blog verbundenen und einhergehenden Faktoren erkannt.

Doch dabei habe ich ein ganz naheliegendes Problem außer acht gelassen: den Ausfall des Protagonisten durch plötzlich eintretende Ereignisse, die überhaupt nicht auf dem Plan standen.

In diesem Fall, war es ein Migräneanfall der feinsten Sorte.

Normalerweise neige ich weniger zu Migräne, bzw. ich erkenne die Zeichen recht früh und kann dem entsprechend vorsorgen, aber dieses mal traf es mich mit voller Wucht, verborgen als leichte Kopfschmerzen und Spannung im Nacken. Wer hätte das gedacht ;-).

Ich konnte gerade noch auf den Kommentar von Maja in meinem letzten Beitrag reagieren, aber der Versuch auf ihrem Blog ebenfalls auf ihre Frage zu antworten, scheiterte erst an Verbindungsproblemen ( liebe Maja, dein Kommentar-Dienstleister ist überhaupt nicht so recht kompatibel zu meinem Android-Phone 😉 ) und dann an der Nackenkeule und Übelkeit.

Mein letzter Gedanke war: Mist, so wird das nichts mit dem täglichen Veröffentlichungsmodus.

Auf der Höhe bin ich zwar heute immer noch nicht, aber zum soften online Arbeiten reicht es.

Mehr als den Text hier abzutippen – den ich im übrigen zuerst zu Papier gebracht habe, genau wie den langen davor – und zu veröffentlichen werde ich heute nicht online erledigen :-\  .

Als Memo für die geplante Daily-Show gilt also: Immer mit genügend Puffer und automatisierter Veröffentlichung arbeiten! Mindestens zwei oder mehr Tage müssen vorgearbeitet sein, um für unvorhergesehene Ereignisse besser gewappnet zu sein.

Nur am Rande, das angehängte Bild hat meine Tochter für ihren kranken Papa gemalt. :-)

Macht es besser und hoffentlich bis morgen wieder.

Die Krux mit dem Zeitmanagement

Liebe Julia,

Deinen Kommentar fand ich sehr inspirierend und was als Antwort anfing, musste ich, ob der Länge, als einen eigenen Beitrag verarbeiten. Ich hoffe, du verzeihst :) .

Aber nun zu meiner Antwort.

Erst lockst Du mich an Deine Flanke mit dem Hinweis, wie oft Du selber an der Hürde des perfekten Zeitmanagements scheiterst, um mir dann die volle Breitseite zu verpassen, in dem Du mir aufzeigst, das ich doch eigentlich Zeit in Übermaß habe; sie nur unproduktiv nutzen würde.

Ich gebe Dir recht, das dieser Eindruck zwangsläufig entstehen muss, wenn man sich meine Situation nicht differenziert betrachtet, sondern versucht, alle Erziehenden über einen Kamm zu scheren.

Lass mich deswegen kurz die Rahmenbedingen rekapitulieren:

– zwei Kinder, KiGa und Grundschule
– bewusste Entscheidung gegen Übermittagsbetreuung, die Erziehung wollten und wollen wir selbst übernehmen
– Frau voll berufstätig, mit regelmäßig vielen Überstunden
– Ich, Hausmann seit Stunde Null
– Weiterbildung zum Fachinformatiker

Wie ich das sehe, ist dies die klassische Rollenverteilung – nur halt umgedreht.

Bücher über Bücher sind zu diesem Thema geschrieben worden. Ein sehr spannendes Buch, dessen Titel ich leider vergessen habe, behandelte im übrigen das Thema der Desozialisierung der Hausfrauen im Zuge der Industrialisierung. Was früher gemeinsam erledigt werden musste, wurde zunehmend ein One-Women-Job. Vielleicht finde ich das Buch nochmal.

Aber jetzt kommt es: ich bin ja keine Hausfrau, sondern ein HausMANN. Die Vorzüge (manchmal, wenn auch seltener die Nachteile) der Vernetzung untereinander lerne ich erst jetzt ein wenig besser kennen. Aber nicht in der Form, um etwa besser arbeiten zu können, sondern so, das es den Kindern zu Gute kommt. Aber das ist ok, denn an oberster Stelle steht bei uns auf der Fahne: Familie und Zusammenhalt. Ziemlich klassisch (böse: altmodisch). Auch darfst Du in Deiner Rechnung nicht vergessen, das uns die entlastende Anwesenheit von Großeltern leider nicht gegönnt ist.

Ich mache Dir keinesfalls einen Vorwurf, liebe Julia, uns in den gleichen Topf zu werfen, mit allen anderen Familien, Erziehenden und Situationen. Tatsächlich gibt es diesen EINEN Topf nicht. Es gibt unendlich viele Töpfe, für jeden einen Maßgeschneiderten. Immer wenn man versucht, mehrere Töpfe zusammenzufassen, scheitert dies – meistens – daran, dass scheinbar ähnliche Lebensumstände bei näherem Hinsehen doch nur den Schein der Ähnlichkeit erweckt haben.

Das wir uns nicht missverstehen: wir wurden vor eine Wahl gestellt und haben uns für den jetzigen Weg entschieden. Den Luxus einer quasi-traditionellen Rollenverteilung haben wir uns gönnen können. Dies soll jetzt auch nicht als Wertung bzw. Abwertung der anderen Möglichkeiten verstanden werden, jeder soll und muss selber entscheiden wie die eigene Familie geführt werden soll. Viele haben leider diese Wahl nicht mehr in dieser Form. Die Gründe sind bekannt und vielfältig.

Ich wünschte mir jedoch eine größere Akzeptanz – für welche Lebensführung auch immer. Wie oft müssen wir uns anhören, wie toll die Ganztagsbetreuung für Kinder ist und wie schlecht es wäre, wenn Eltern zu viel um die Kinder glucken würden. Was würde ich nicht alles schaffen können, wenn wir doch nur die Kinder abgeben würden… Wissen wir doch, wollen wir aber nicht!

Leben und leben lassen ist leider nicht sonderlich kulturell verankert in unserer Gesellschaft.

Auf einen Punkt gebracht: wir wollen es so!

So viel zu diesem Thema.

Die eigentliche Frage ist die: was muss ich tun, um unter diesen Rahmenbedingungen meinen Blog täglich mit qualitativen Content zu versorgen, damit

  • a) stetig mehr Besucher den Weg zu mir finden
  • b) daraus regelmäßige Besucher werden und
  • c) eine sanfte Monetarisierung stattfinden kann.

Nicht mehr und nicht weniger. Und damit knüpfe ich wieder an Deine vorgebrachte These mit dem Zeitmanagement an. Zeitmanagement ist sicher ein Thema und doch denke ich, das Du es Dir zu einfach machst, dieses komplexe Thema auf ein Modewort zu reduzieren.

Die gängigen Zeitmanagement-Theorien und GTD-Tipps (Getting-Things-Done) beziehen sich auf den normalen Arbeitsalltag eines Menschen, der seine reale, planbare Arbeitszeit nicht effektiv organisieren kann. Sicher bin ich darin kein Meister – aber ich denke nichts desto trotz, das ich mich ganz gut schlage.

Peer von „Selbstständig im Netz“ hatte kürzlich eine Blogparade zu genau diesem Thema. Aber von allen, die mitgemacht haben und die üblichen Lösungsansätze in mehr oder minder abgewandelter Form vorgestellt haben, gibt es genau einen Beitrag, der sich der Problematik des produktiven Arbeitens trotz – in diesem Fall Baby´s – und ohne Verschiebung der Prioritäten auf Grund des Kindes angenommen hat. Ein sehr lesenswerter Beitrag auf den ich gerne hinweise.

Du darfst vor allem nicht den Fehler machen, die normale Arbeit eines Stay-at-Homers gleich zusetzen mit der Arbeit eines Kreativen.

Kreativität geschieht im Kopf, braucht Zeit, muss fließen. Die Früchte dieser Arbeit dürfen auch nicht direkt gepflückt werden, man muss Geduld haben, sie erst dann pflücken und weiter verarbeiten, wenn sie den richtigen Reifegrad erreicht haben.

Wann ist dies? Woher weiß man, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist? Auch da braucht es wieder Gefühl. Gefühl braucht Zeit. Und da wären wir wieder bei dem Thema Zeit und deren effektiver Verwaltung.

Wie schon Maja in ihrem eben erwähnten Beitrag schrieb, ist nicht die effektive Summe, also die Gesamtheit an Zeit, die für die Arbeit zur Verfügung steht, ausschlaggebend, sondern der größte zusammen hängende Batzen an Zeit. Und da sieht es schon wieder düsterer aus.

Den Vormittag nutze ich, sofern er mir wirklich zur Verfügung steht, eher für die technischen Belange, also Blogpflege, Programmierung für die Schule und dergleichen. Die 2-3 Stunden sind schnell vorbei.

Bis dann alle Kinder abends endlich eingeschlafen sind, ist Schluss mit der produktiven Arbeit. Also mit dem wirklichen Getting-Things-Done.

Notizen, Spickzettel und Memo´s verteile ich dafür umso lieber – vorzugsweise in der ganzen Wohnung und insbesondere am ruhigsten Örtchen. Dies ist dann meine Art der Dokumentation und Listenführung im Rahmen von GTD.

Ob Du´s glaubst, oder nicht, sobald ich wirklich davon ausgehen kann, das keines der Kinder mehr einen Mucks von sich gibt und plötzlich mit „Mama/Papa, ich ….“ vor mir steht, setzt die gnadenlose Deflation ein. Will heißen: ich bin platt. Ausgelaugt. Mental am Ende. Dies gilt natürlich im gleichen Maße für meine Frau, die kaum von der Arbeit die Tür reinschneit, direkt im Mittelpunkt der größten Mitteilungsbedürftigkeit steht.

Sollte ich natürlich Schule haben – immerhin dreimal die Woche – sieht sie Geschichte leicht anders aus, da bin ja abends gut und gerne drei bis vier Stunden unterwegs und trudele müde, aber entspannt zu Hause ein.

Wie dem auch sei, so gegen 22h und 23h, wenn wirklich ALLE im Bett sind, fängt meine eigentliche kreative Zeit an. Nicht immer natürlich, manchmal – ich bin ja auch nur ein Mensch – ist mentale Ebbe angesagt. Rien ne va plus.

Wie Du siehst, liebe Julia, ein Roboter mag immer weiter funktionieren. Ein Mensch muss hingegen mit seinen Kräften haushalten und diese gezielt – je nach Priorität – einsetzen.

Zeitmanagement hin, Zeitmanagement her, irgendwann sind Eltern nur noch „im Arsch“. Zumindest bis zum nächsten Morgen. Aber da ist ja der angestrebte tägliche Veröffentlichungsmodus wieder für die Katz.

Round and Round and Round we go, nicht weil ich bzw. wir es so müssen, sondern weil wir es so ausgesucht haben. Und da wir es so wollten, müssen wir jetzt auch – bis wir uns umentscheiden.

Resumé:

Mensch, das hättest Du jetzt bestimmt nicht erwartetet, das Dein unschuldiger Kommentar mich zu solch einem Mega-Artikel inspirieren könnte :-).
Da musstest Du stellvertretend herhalten für alle, die meinen, mich dauernd trietzen zu müssen. So ist das nun mal, einen trifft´s immer 😉 .

So, Ihr Lieben, jetzt wo auch dieses Thema umfassend abgehandelt worden ist, werde ich mich die nächsten Tage mit meinen jetzigen Inhaltstypen befassen und versuchen, zu analysieren, warum sie sich nicht für eine tägliche Veröffentlichung geeignet haben bzw. eignen.

Ganz zum Schluss wird hoffentlich der Vorhang für die ultimative Daily-Show fallen. Den Weg dorthin werdet Ihr tagtäglich hier mitverfolgen können.

Im Zweifel gilt: der Weg ist das Ziel (Gruß an Ute).

Liebe Grüße
Euer Philipp

Jetzt mal tacheles

Ok, die Zeit wird die nächsten zwei Jahre immer knapper werden, so weit schon mal klar.

Meine jetzigen Versuche täglich einen neuen Beitrag zu schreiben sind allesamt gescheitert.

Ursachenforschung ist angesagt.

Woran liegt es, dass ich im Endeffekt immer irgend etwas zwischen 1 und 10 Tagen brauche, bis der neue Artikel draussen ist? Mangelnde Disziplin, mangelnde Motivation, falsche Selbsteinschätzung, falsche Prioritäten? Alles zusammen oder von allem ein bisschen?

Mangelnde Disziplin oder Motivationsprobleme kann ich wohl ausschließen, sonst würde W3Filter nicht seit über einem Jahr in welcher Form auch immer bestehen.

Falsche Prioritäten eigentlich auch. Ich bin kein full time Blogger, sondern wie es der Zufall eben wollte, primär Hausmann und somit gehen meine Kinder vor und da ich es mir vor zwei Jahren so ausgesucht habe, ebenso meine bereits erwähnte  Weiterbildung zum Fachinformatiker.

Die Zeit die ich entbehren kann gehört dem Blog, aber Kreativität kann zumindest ich nicht ohne Muße mal eben so abrufen. Die Ideen für die Comics und Cartoons müssen reifen. Klar, die Fundstücke sind mehr oder weniger Fleißarbeit, aber, das gebe ich gerne zu, nur Fundstücke ohne Comic bzw. Cartoon als kleine Beigabe reizen mich eher wenig.

Mal ehrlich, wie viele Blogs kennt ihr, die Fundstücke ohne Ende raus hauen? Wie sieht es mit Facebook aus? Oder gar mit Google+?
Da setzt es Fundstücke am laufenden Band.
Dafür braucht es meinen Blog nicht, das können andere besser.

Zukünftig sehe ich W3Filter sich in diesem Punkt sogar noch weiter zurück halten als jetzt schon.
Eigene Comics und Cartoons sollen noch stärker den Schwerpunkt bilden. Aber dazu später mehr.

Bleibt also noch die fehlende Selbsteinschätzung, was ich tatsächlich regelmäßig abliefern kann.

Merkt euch diese wichtige Selbsterkenntnis. B-)
Morgen werde ich daran anknüpfen.

Ich wünsche euch was.

Spam as Spam can be

Was ist das denn jetzt wieder für ein merkwürdiger Titel?

Ehrlich gesagt, kam der mir ganz spontan in den Sinn, als ich wieder mal haufenweise Meldungen von AntiSpam-Bee erhielt. Noch ein neuer CSS-Hack, schon wieder Spam, und noch ein neuer Versuch meinen Blog zu infizieren. Das nervt total, ehrlich!

Klar, ich könnte der Einfachheit halber die Einstellungen so anpassen, dass alle als Spam erkannten Kommentare direkt gelöscht werden, aber 1. könnte ja auch eine Nachricht versehentlich als Spam klassifiziert worden sein und 2. der Server muss ja trotzdem schuften. Stefan aka Beedy (Link liefere ich nach, sobald ich wieder richtig am pc werkeln kann bzw. steht hier im Blog irgendwo) hatte in seinem Blog ja die Möglichkeit erwähnt in der. htaccess IP’s zu sperren. Aus diesem Grunde lösche ich seit geraumer Zeit den Spam nicht mehr, sondern notiere mir die IP-Adressen um dann besser ganze Bereiche ausschließen zu können.

Ganz klar, das kann ich schon jetzt sagen, Russland und Konsorten werden raus fliegen. Ganz böse, was von da kommt.

So, das war es, was ich los werden wollte. Über den Rest,  also dem neuen Comic und W3Filter berichte ich dann morgen.

Bis denne…

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