Cartoons, Comics, Illustrationen, Doodles und Auftragsarbeiten

Comics sind die 9. Kunstform, lang lebe der Comic

Früher bestand ein Großteil meiner lesenden Tätigkeit im schmökern durch Comics. Bob & Bobette, Tintin et Milou (Tim&Struppi), Picsou (Onkel Dagobert) und seine Sippschaft, Spirou, Gaston, Lucky Luke und alles was die belgisch/französische Comic-Szene so hergab.

Dann kamen irgend wann die Superhelden-Comics aus Amerika, wie Superman, Batman, Spiderman und die ganzen anderen Helden und Disneys Antihelden, nun oftmals in der deutschen Übersetzung. Ich hatte sogar eine richtige Sammlung, bis dann ein Umzug kam und – Puff – alle meine Comics unauffindbar verschollen waren;(

Aber dennoch, es tat sich langsam was in Deutschland. Wenig eigenes, aber viele Übersetzungen. Abseits von Fix&Foxi gab es damals noch nicht so viele Comics aus deutschem Lande. Gut, Clever&Smart, aber mal ganz ehrlich, so richtig die Bringer waren das nicht im Vergleich zu dem was aus Belgien, Frankreich, Italien und Amerika kam.

Während ich munter neue tolle Comics in Brüssel kaufen konnte, kam hier recht wenig zustande. Die Comic-Kultur mochte sich einfach nicht durchsetzen.

Und heute? Nicht viel anders leider. Während im Ausland weiterhin ganz selbstverständlich sehr hochwertige Comics produziert werden und in jedem Zeitschriften- oder Buchladen ganze Abteilungen mit Comics gefüllt sind, müssen Comic-Fans in Deutschland immer noch nach spezialisierten Comic-shops ausschau halten.

Wie ich letzens wieder in Brüssel war, gab es sogar ein neu gebautes Karree, in dem Restaurant und Comic/Buchladen eins sind. Wie inspirierend ist das denn?

Sehr zu empfehlen ist im Übrigen auch kleine 2-Stündige Comic-Rundweg in Brüssel, der unter anderem an den bemalten Fassaden führt. Wer sich schon vorher einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, kann sich ein paar Aufnahmen des Comic-Rundwegs anschauen.

Aber! Dank des Internets gibt es zumindest eine, von der Masse leider unbekannte, doch sehr lebhafte Comic-Szene mit kreativen Autoren. Eben erst entdeckt und einfach mal so rausgepickt, aber sehr witzig, die Comics von der-Flix, namentlich Felix Görmann. Vergleichbar mit Fart-Party, von Julia Wertz (Übersetzt das bitte selber ;)) nur weniger vulgär ^^

Vielleicht wird die Comic-Literatur es doch noch schaffen, sich in den Köpfen der Allgemeinheit als echte Literaturform zu etablieren. Ich wünsche es mir jedenfalls sehr.

Fortepan zeigt Fotos von Menschen, Objekten und Orten in den Jahren 1900 bis 1990

FORTEPAN ist eine Sammlung von 4973 Amateur-Fotos aus der Zeit zwischen 1900 und 1990.

Die Fotos können sowohl im Browser angeschaut werden, als auch heruntergeladen werden.
Durch verschieben des Rahmens im unteren Seitenbereich wird eine Dia-Show gestartet, beginnend mit einem beliebigen Jahr aus dem vergangenen Jahrhundert.
Alternativ könnt ihr auf den Pfeilen im oberen, rechten Seitenbereich klicken und euch so die Bilder einzeln anschauen.

Da FORTEPAN vorhat diese Sammlung zu erweitern sind Privat- oder Amateur-Fotos aus der Vergangenheit willkommen.

Diese Fotos können ohne Restriktionen veröffentlicht werden, zu welchem Zweck auch immer, solange sie mit FORTEPAN gekennzeichnet sind.


FORTEPAN ist ein Archiv, das nicht einmal existiert. Es hat seinen Namen von dem Forte Betrieb in Vác, Ungarn: Forte war der am weitesten verbreitete und populärste Negativfilm nach dem zweiten Weltkrieg. Die Sammlung hat einen Namen aber keine Büroräume, kein Bankkonto und keine Mitarbeiter. Es ist nicht bekannt, ob FORTEPAN 30.000 oder 40.000 Fotos beinhaltet, da sie nie gezählt worden sind. Es ist unwichtig. Vor 20 Jahren wurde angefangen Fotos zu sammeln, ohne Konzept, hypnotisiert und fasziniert von dem Detailreichtum in den Bildern.
Als ob versucht worden wäre Ausdrücke ihrer nicht existenten Vergangenheit zu sammeln.

Der wichtigste Sammelbereich – im wörtlichen Sinne gemeint – war der Hausmüll, der zur Entsorgung auf den Straßen von Budapest abgestellt worden ist. Sie mussten sicherlich mehrere (tausende?) Kilometer gelaufen sein, auf der Suche nach Negativen, Leica, 6×6, Planfilme, Glas-Negative, Abzüge, alles. Manchmal mussten die Fotos auch gekauft werden. Im Laufe der Zeit bildete sich ein Strom regelmässiger Zulieferer.

Genau genommen haben sie die meisten der Fotos nie gesehen. Sie hatten nicht die finanziellen Mittel für großformatigere Abzüge und verspürten keinen großen Drang die Negative einzuscannnen; sie blätterten durch die Papp-, Aluminium-, Blech- und Plastikschachteln voller Bilder vor und zurück .

Im Sommer 2009 jedoch, entschieden sie, etwas an diesem Zustand zu ändern. Warum? Wenn jemand das vergangene Jahrhundert erforschen, eine Geschichte, einen Artikel oder dergleichen illustrieren möchte, muss diese Person immer Fotos aus der Presse, der Werbung oder Künstlerfotos verwenden.

Das Erbe von zahllosen Amateur-Fotografen ist praktisch unbekannt. So als wären niemals Millionen Fotos von der Familie, Freunden – manchmal dem Autor selbst mit einem Stativ und einem Spiegel, geschossen worden. Manchmal als Silhouette mit einem Hut auf dem Kopf, auf einer Bank vor einem Graben, mit der Sonne im Rücken.

Als wenn nur öffentliche Veranstaltungen des 20. Jahrhunderts stattgefunden hätten: Einweihungen, Unterzeichnungen, Verkäufe, Betrügereien, Verhaftungen, Begrüßungen oder Begräbnisse. In FORTEPAN werden solcherart Fotos nicht vorkommen.

Es ist sehr wenig über die veröffentlichten Fotos bekannt: meistens sind sowohl Zeit, Ort, der Fotograf oder die Menschen auf den Bildern unbekannt. Auf der Rückseite einiger Abzüge stehen Informationen wie "in einem historische Fußballspiel, gewann der der Drittligist gegen den Viertligisten, Treffer von Lindner, Imreh und Budai", oder einige persönliche Notizen, ein Datum vielleicht.

(Anmerkung: Ich habe mir die Mühe gemacht, den obigen Text der Fortepan-Hauptseite so getreu wie möglich aus dem englischen ins deutsche zu übersetzen. Meiner Meinung nach, sind diese Informationen einfach zu spannend um einfach überlesen zu werden, weil einem vielleicht die entsprechenden Englisch-Kenntnisse fehlen.)
 

235 freie Indie-Spiele in 10 Minuten

Wer hat Lust auf Spielchen? Hier werden 235 freie Spiele unabhängiger Spieleentwickler, deswegen Indie, in einem  Video in exakt 10 Minuten vorgestellt.

Mein heimlicher Tip ist das Spiel Teeworlds. Aber Achtung, dieses Multiplayer-Spiel macht enorm süchtig und sorgt für Knoten in den Fingern.

Ganz anders, aber nicht minder süchtig machend, ist das Spiel Crayon Physics (link tot ;(), da müssen auf einem virtuellen Schmierzettel Rechtecke so gezeichnet werden, dass eine Kugel dank Schwerkraft und Anwendung der Physik zu einem Stern geführt wird.

Also wer da nicht das richtige Spiel findet ist selber Schuld.

Aber gut, wem diese 235 freien Spiele nicht reichen, der kann sich ja gerne an die noch in Entwicklung befindlichen Indie-Spiele versuchen.

Verbrenne den Koran Tag

Der amerikanische Pastor Terry Jones aus Gainesville/Florida ruft für den 11. September den Tag der öffentlichen Verbrennung des Korans aus. Jo! Wenn ein dänischer Karikaturist für seine ‚Islamfeindliche Karikatur‘ seines Lebens nicht mehr sicher ist, was darf der Herr Jones wohl erwarten?

Ich persönlich sehe das so, Karikatur ist Humor, kann man verstehen, tut nicht jeder 😉 Jones Aufruf ist Hetze, eine Straftat und hat mit Meinungsfeiheit nichts zu tun.

Ich bin mal gespannt, wie es ausgehen wird…

Historische Weltkarten

Wer hat nicht schon mal nach Karten gesucht, die die Ausdehnung von z.B. Attila dem Hunnen oder Alexander dem Großen zeigen?

Mit diesem Kartenfundus, dem 'Talessman’s Atlas of World History' wird der Wissenshunger schnell gestillt und ein Referat ist gesichert. Die Karten reichen von 3000 v. Chr.  bis zur Gegenwart.

Einziger Wermutstropfen, die Karten sind alle auf englisch.

Wen das nicht stört, für den wären auch die interaktiven Karten und Zeitraffer-Karten sehenswert.

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